Professionelle Generationenberatung Steffen Moser
weil ich meine Familie liebe!

Familiengeschichten, und was sonst so passiert.

Auf dieser  Seite erzähle ich Ihnen, was ich in meinem Alltag als Generationenberater erlebe.

Was Menschen, wie Ihnen passiert ist.

Teilweise Gutes, weil sie vorher alles notweindige geregelt hatten.        -       Teilweise sehr schlimme Dinge, weil sie vorher es nicht für sich geregelt hatten.

Verkehrsunfall  - November 2016:

Auf dem Weg zu einem Beratungstermin bin ich 2x einem Rettungswagen begegnet. Und immer wieder die bange Frage was ist passiert. Hoffentlich nicht ...

und dann 14:20 Uhr  ruft mich ein Kunde an. " ... meine Frau wurde von einem Auto angefahren und in die Klinik gefahren, liegt jetzt auf der Intensivstation... .

Können Sie mir helfen, was soll ich jetzt machen?..."
Ich: "...Klar ich melde mich sofort, wenn ich im Büro bin."

Zurück im Büro 16:10 Uhr:

Kundenakte Check: ...
Krankentagegeld: Schaden gemeldet Unterlagen sind unterwegs
Unfallversicherung: Schaden gemeldet, Unterlagen unterwegs
BU: vorhanden, incl. AU-Klausel
Vorsorgevollmacht und Notfall-Plan vorhanden: der Ehemann kann vollumfänglich handeln

Kunde angerufen 16:30 Uhr: alles in die Wege geleitet.
Kunde erleichtert; Aussage vom Arzt - sie wird wieder gesund
Steffen: auch erleichtert

Arbeitsunfall und die Folgen für die ganze Familie

Im September 2016 erfuhr ich diese wahre Geschichte.

Eine Familie, verheiratet, 2 Kinder. Christian arbeitet in einer Maschinenbaufirma. Seine Frau Kerstin ist angestellte Physiotherapeutin.

Vor ungefähr 4 Jahren macht sich Kerstin mit einer eigenen Praxis selbständig. Dazu mietet sie Räume an und nimmt einen Firmenkredit auf in Höhe von 50.000 € um die Praxis mit der notwendigen Technik einzurichten (Behandlungsliegen, Ultraschalltechnik usw.).

Vor 2 Jahren passiert es. Christian hat einen schweren Arbeitsunfall. Er stürzt vom Gerüst aus 7,5 Metern in die Tiefe. Die Folge 100% behindert geistig und körperlich.

Nun steht Kerstin allein da, mit den Kindern und der Praxis. Sie kümmert sich aufopfernd um Ihren Mann der inzwischen im Heim lebt, die Kinder und versucht mit aller Kraft die Praxis am Leben zu erhalten.

Zuerst bekommt Christian einen gerichtlichen Betreuer zugewiesen, da die Beiden es versäumt hatten eine Vorsorgevollmacht zu erstellen. Dieser kümmert sich um alle Angelegenheiten und kostet die Familie für seine Tätigkeit ca. 1.500€. Inzwischen hat nun Kerstin die gerichtliche Betreuung für Christian übernommen.

Wie sieht es finanziell aus? Christian ist gesetzl. krankenversichert, soweit okay. Die Berufsgenossenschaft zahlt monatlich 900 € BG-Rente, die private Berufsunfähigkeitsversicherung nochmal monatlich 800 €. Auch die Unfallversicherung hat 250.000 € Vollinvaliditätssumme ausgezahlt.

Und doch ein riesen Problem. Kerstin schafft es nicht die Praxis aufrecht zu erhalten. Die monatlichen Raten für den Firmenkredit sind einfach zu hoch.

Als Betreuerin verwaltet sie zwar das Geld Ihres Mannes, nur kann sie trotzdem nicht frei entscheiden. Sie braucht die Zustimmung des Gerichts. Sie fragt beim Betreuungsgericht an, ob sie sich 42.000€ aus dem Vermögen Ihres Mannes entnehmen dürfe, um den Firmenkredit zurück zu zahlen und damit monatlich „Luft“ zu bekommen.

Das Gericht entschied dagegen. Sie darf das Geld lediglich für ihn ausgeben.

Im Sinne von Christian ist dies bestimmt nicht und doch ist es rechtlich richtig.

Inzwischen hat Kerstin für sich eine Vorsorgevollmacht erstellt, damit Ihre Bevollmächtigten für Sie handeln können.